Kochlie.be! Zu Besuch bei der Bridget Jones der Küche

Kochlie.be

Ein Interview mit Julia Kitzsteiner, Bloggerin von kochlie.be

 Ob Käsespätzle, Kuchen im Glas, Coq au vin oder Quinoa-Risotto…

…es gibt kaum etwas, das Julia Kitzsteiner noch nicht „auf ihrer wunderschönen Kücheninsel“ ausprobiert hat! Und da es viel zu schade wäre, ihre ganzen selbstgezauberten Köstlichkeiten alleine und ungesehen aufzuessen, lässt sie uns seit drei Jahren auf ihrem Foodblog kochlie.be daran teilhaben. Nahezu täglich gibt es einen Rezeptbeitrag, der dank liebevoll arrangierten Bildern Lust auf´s Nachkochen macht!

Kochen, Lesen, Reisen,

Neben Rezepten stellt Julia Kitzsteiner in Ihrem Foodblog kochlie.be auch regelmäßig Neuentdeckungen fürs (Koch-)Buchregal vor, berichtet von Bloggerevents oder von ihren kulinarischen Reisen, sei es hierzulande oder weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Doch Achtung: eine Reise auf den Blog der quirligen Kommunikationsdesignerin verspricht eine lange zu werden! Vom schier unhaltbaren Durchklicken kann den Leser nur eines abhalten: der Griff zum Kochlöffel, um eines ihrer delikaten Rezepte nachzukochen. Auch fürsties Einmachgläser haben es schon in Ihre Küche geschafft und es entstanden tolle Beiträge wie das Kürbis-Pfeffer-Pesto, Birnen-Orangen-Konfitüre oder zu Weihnachten eine Backmischung im fürsties-Glas. Eine Freude, dass die Küchenfee „ums Eck“ wohnt und wir sie in Ihren „heiligen Hallen“ besuchen durften! Nach einem fröhlichen und einladenden „Hallo!“ öffnet Julia uns die Tür. Wir betreten das Reich, indem die meisten kochlie.be-Beiträge entstehen und fühlen uns bei Kaffee und einer köstlichen Nuss-Apfel-Hefe-Blume herzlich willkommen. Dass ihr Herz für die Küche schlägt, spürt man nach wenigen Worten und wir nehmen ihr die Liebe zum Kochen sofort ab! Lest selbst!

11 Fragen an Julia

Kochlie.be! Besser kann man wohl kaum beschreiben, was dich auszeichnet. Doch woher kommt die Liebe zur Küche und wie verlief der Weg zum eigenen Kochblog?

Schon zu Kindertagen habe ich gerne gekocht und da meine Mutter berufstätig war, habe ich früh die Aufgabe des Kochens übernommen und hatte hier alle Freiheiten. Manchmal zum Leidwesen der Familienmitglieder. Da auch mein Mann das Hobby und die Leidenschaft des Kochens mit mir teilt, konnte ich so meiner Kochsucht weiterhin nachgeben. Zunächst notierte ich mir meine Rezepte auf Papier, doch später brachte ich die Rezepte dank PowerPoint in Form. Nachdem ich erste Blogs entdeckt hatte, war ich von der Idee eines eigenen Blogs fasziniert und pflegte lange Zeit heimlich mein erstes digitales Rezeptbuch. Nach und nach häuften sich die Kommentare, die Fotos wurden schöner, parallel entstand meine facebook-Seite und so ist es stetig zudem geworden was kochlie.be heute ist. Ein Leben ohne Bloggen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.

Was sind Inspirationsquellen für dich, woher nimmst du stets neue Ideen für Back- und Kochrezepte?

Gerne von anderen Foodblogs oder aus Kochbüchern, mit denen ich es mir dann vor dem Fernseher gemütlich mache. Auch von einem Restaurantbesuch hole ich mir neue Ideen. Jede Menge Inspiration bekomme ich auch im Urlaub, wo ich stets mit Notizblock und Stift auf der Suche nach Neuem bin. Kochkurse sind ebenfalls ideale Ideenquellen und zwischenzeitlich gebe ich sogar selbst welche!

Wie lang im Voraus planst du deine Rezepte? Oder kann es durchaus sein, dass du spontan zum Kochlöffel greifst?

Die Planung richtet sich meist nicht nach Rezepten sondern Inspirationen. Zum einen habe ich eine riesen Liste, mit Dingen, die ich unbedingt ausprobieren möchte zum anderen schaue ich, was ich in der Speisekammer finde und lege los! Beim Backen ist dies meist nicht so leicht umsetzbar, da dies einer gründlichen Organisation vorab bedarf. Da kann ein Blogbeitrag auf kochlie.be dann schon mal drei bis vier Stunden in Anspruch nehmen.

Wieviele Beiträge hast du in den letzten Jahren veröffentlicht?

Wartet einen Moment, ich schaue nach… 566 Beiträge!

Welche drei Dinge sind dir beim Erstellen eines neuen Blogbeitrags auf kochlie.be wichtig?

  • Authentizität! Was ich mache, muss zu mir passen!
  • Es muss schmecken!
  • Es sollte dem Leser einen Mehrwert bieten.

Seit kurzem bist du Teil der Genussredaktion KochblogRadio.de. Wie vermittelt man die Köstlichkeiten ohne appetitanregende Bilder oder den verführerischen Duft aus dem Kochtopf?

Es gibt ja eine Menge beschreibender Worte, mit denen man den Hörern Appetit auf mehr machen kann. Ich denke, aus meiner Stimme lässt sich meine Begeisterung ziemlich gut heraushören!

Wir durften teilhaben an den kulinarischen Leckereien, die du während deines Ägypten-Urlaubs Anfang dieses Jahres entdeckt hast. Welches Land und dessen Kulinarik reizt dich als nächstes Reise- und Genussziel?

Die nächste Reise führt von meinem Mann und mich nach Schweden. Dort freue mich dann darauf, mehr schwedische Leckerbissen kennenzulernen als nur Köttbullar. Vor zwei Jahren bereisten wir Irland und ich machte es mir zur Aufgabe, die dortigen kulinarischen Schätze aufzufinden. Prinzipiell ist es mir sehr wichtig, zu erfahren, was die Einheimischen essen und nicht die typischen Touristenrestaurants zu besuchen.

Tage, an denen der Herd kalt bleibt und die Rührschüssel außer Betrieb ist, gestaltest du am liebsten wie?

Solche Tage lege ich ganz bewusst ein, auch zur Freude meines Mannes. Dann gehe ich joggen, lese, unternehme etwas mit Freunden, gehe ins Kino und hin und wieder besuche ich dann natürlich auch Restaurants – wer weiß, welche Ideen mir dort kommen.

Du hast dich für ein neues Gericht entschieden aus dem du einen Blogbeitrag kreieren wirst. Eifrig machst du dich ans Werk. Das Endprodukt stellt sich aber als völlig blogungeeignet heraus. Was machst du?

Ich bezeichne mich selbst als Bridget Jones der Küche, so kommt es nicht selten vor, dass es zu Missgeschicken kommt. Wenn ich mich dafür entscheide, dass es gebloggt wird, dann erwähne ich auch durchaus, dass es zwar hübsch aussieht aber nicht sonderlich schmeckt. Natürlich auch anders herum. Gerne gebe ich dann Ratschläge, was man besser hätte machen sollen und so wird es dann doch wieder zu einem wertvollen Beitrag.

Wie bist du auf fürsties aufmerksam geworden?

Über eine Empfehlung von Marietta Hageney, Inhaberin der Kochschule Aalen. Unabhängig davon habe ich ein Foto mit den Gläsern entdeckt, den Namen gegoogelt und war mehr als überrascht als ich las, dass es sich hierbei um ein Aalener Unternehmen handelt.

Als Küchenfee bist du bestimmt auch eine Expertin, was Einmachen anbelangt. Hast du ein Lieblingseinmachrezept für uns?

Pesto! Es ist supereinfach, schmeckt fantastisch und man weiß, was drin ist! Immer wieder bietet sich Eingemachtes wunderbar als Mitbringsel oder Geschenk an. Vor Eingemachtem sind meine Freunde nie sicher! Außer natürlich auf kochlie.be könnt ihr die selbst ernannte Bridget Jones der Küche live bei Kursen der Volkshochschule Aalen erleben. Hier geht´s zu den Terminen…

Wir bedanken uns für einen leckeren und schönen Abend bei Julia und freuen uns darauf, noch viel von ihr zu hören, zu sehen und zu genießen!

Euer

fürsties Cookingteam *
* …  nicht nur für’s Eingemachte!

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2 Antworten

  1. Julia sagt:

    Liebes Fürsties-Team,
    vielen Dank für das wunderbare Interview, es war mir eine Ehre! Ihr wisst ja, dass ich großer Fan eurer fröhlich bunten Einmachgläser bin und ihr könnt euch jetzt schon auf viele weitere Fürsties-Rezepte auf Kochlie.be freuen!
    Liebste Grüße
    Julia

    • Liebe Julia,

      das kurzweilige und leckere Vergnügen lag ganz auf Marlenes und meiner Seite – Wir freuen uns auf weitere Treffen!

      Liebe Grüße und weiterhin soviel Erfolg und gutes Gelingen, bis bald 🙂

      Kristina

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